Projektbeschreibung
SIGrun - Studie zum Instrumentalunterricht in Grundschulen
Das seit 2007 in der Nordrhein-Westfälischen Region „Ruhrgebiet" und seit diesem Jahr auch in Hamburg angesiedelte Kooperationsprogramm „Jedem Kind ein Instrument" (JeKi) hat zum Ziel, langfristig jedem Grundschulkind Instrumentalunterricht zu ermöglichen. Mit dem Instrumentalunterricht werden große Erwartungen an die individuelle und gemeinschaftliche Förderung von Schülerinnen und Schülern verbunden. Die Wirkung dieser Programme wird nun im Rahmen einer umfassenden wissenschaftlichen Begleitung evaluiert.
Der über vier Jahre geförderte Forschungsverbund SIGrun aus Bremen und Hamburg geht hierbei besonders Fragen nach dem Transfer musikalischer Betätigung in andere kognitive Bereiche, der Kooperation, der kulturellen Teilhabe und den Veränderungen musikalischen Geschmacks nach. Besonderes Augenmerk wird in diesen Studien darauf gerichtet werden, inwiefern solche aufwendigen schulischen Programme nachhaltig und über den Kreis bildungsnaher Familien hinaus das Lernen, das schulische Leben und kulturelle Muster auch der Familien verändern. Genauere Informationen über die Teilprojekte können Sie den einzelnen Beschreibungen entnehmen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert dieses und weitere Vorhaben der JeKi-Begleitforschung innerhalb des "Rahmenprogramms zur Förderung der empirischen Bildungsforschung". An der Universität Bremen ist in diesem Zusammenhang der zentrale Datenpool der bundesweiten JeKi-Begleitforschung angesiedelt, an dem alle anfallenden Daten archiviert und für Sekundäranalysen aufbereitet werden.
Gesamtprojektleitung
Herr Prof. Dr. Andreas Lehmann-Wermser
zuletzt aktualisiert am 20.06.2011